HDR Wohnzimmer Graz, Innenarchitektur & Raumgestaltung profitieren
In den letzten Wochen habe ich einige Fotos für unseren tollen Nachbarn Günther erstellt. Er entwickelt super Ideen für eine Raumgestaltung und setzt diese dann auch um. Das erste Beispiel aus dieser Serie ist ein Wohnzimmer aus Graz.
Man sieht ganz klar auf dem Foto das kreative Potential von Günther. Schade wäre ja jetzt, wenn dies auf Fotos nicht wirklich rüberkommt. Die HDR-Fotos zeigen mal wieder, dass die Technik eine absolute Berechtigung hat und im Allgemeinen immer noch viel zu wenig eingesetzt wird.
Daher hier noch mal ein paar schöne Beispiel Fotos, bei dem der Unterschied und die Vorteile der HDR-Technik klar werden.
Den direkten Vergleich könnt Ihr hier sehen, wenn Ihr den Schieberegler in der Mitte hin und her bewegt.
Hier sieht man sehr schön, dass im rechten Teil, also das HDR-Foto, die Lichtstimmung vor Ort deutlich besser darstellt, als das linke Bild. Zudem kommen die Strukturen und Materialien viel besser zur Geltung. Gerade die Holzmaserungen kommen deutlich besser zum Vorschein. Ganz zu schweigen von den Lichtquellen, die im linken Bild komplett überstrahlt sind.
Hier noch ein paar mehr Fotos in höhere Auflösung (einfach anklicken) aus diesem Wohnzimmer:
Schwierigkeiten bei der Bearbeitung
Die Probleme bei der Bearbeitung machten hier ganz klar die weißen Flächen, sprich Wände und Decke. Normaler Weise würde man meinen, dass eine weiße Wand auch eine weiße Wand auf dem Foto sein muss. Diese Annahme ist aber falsch. Beobachtet mal selbst, schaut mal bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und -quellen in einen Raum mit weißen Flächen. Schnell werdet Ihr feststellen, dass die Flächen nicht wirklich strahlend weiss sind, sondern je nach Licht eine Färbung (grau, gelblich, etc.) haben.
Und genau dies ist die Herausforderung bei der Bearbeitung des HDRs. Zum einen muss ich genau im Kopf haben, wie das Motiv vor Ort aussah, so dass ich es auch schaffe, das “Bild vor Ort” oder sagen wir mal, den Eindruck vor Ort zu rekonstruieren.
Aus weiß wird grauer Matsch
Die Problematik bei der HDR-Bearbeitung liegt bei weißen Flächen darin, dass diese sehr schnell viel zu grau, zu dunkel, zu matschig werden. Da braucht man dann ein wenig Feingefühl in den Einstellungen in Photomotix und eine gute Portion Photoshop in der Weiterverarbeitung.
Gerade bei dem ersten Motiv habe ich sehr lange retuschiert, bis die Wände und die Decke so aussahen, dass ich zufrieden war. Hier mal die einzelnen Ebenen mit den Maskierungen in Photoshop:
Wie Ihr seht, gibt es eine Menge Masken und Bearbeitungen in vielen Details. Die anderen Motive waren ein wenig einfacher, da sie weniger Komplex waren und die einzelnen Teile im Bild damit einfach in der Anpassung waren.
Software
Wieder Mal habe ich die bekannten Verdächtigen eingesetzt: Photomatix für die Erstellung der HDR-Datei, Photoshop für die Retusche und ein paar PlugIns von TopazLabs für die Optimierung (Topaz Adjust, Topaz DeNoise, Topaz ReMask und Topaz Detail). Warum ich so viele PlugIns nutze? Ganz einfach, es geht schneller und die Ergebnisse sind super! Gerade Topaz DeNoise eignet sich sehr gut für das Entfernen von Rauschen, welches ja mal gerne bei einem HDR zunimmt.
Fragen?
Wer noch Fragen hat, einfach einen Kommentar schreiben.








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