Was genau sind den jetzt HDR-Fotos?

In der Fotografie hat man oft die Probleme, dass man eine Szenerie fotografieren möchte, diese aber nicht richtig belichtet bekommt, da entweder die hellen Bereich zu hell oder die dunklen Bereiche zu dunkel werden. Das beide Bereiche gleichzeitig richtig in einem Foto dargestellt werden, ist oft nicht möglich.

Beispiel: Sonnenuntergang im Hafen von Cres/Kroatien. Die kleinen Wolken am Himmel sind hier im Foto korrekt belichtet, aber der Hafen ist zu dunkel geraten. Hätte ich jetzt das Foto so belichtet, dass der Hafen hell genug ist, wäre der Himmel/Wolken komplett “verschwunden”.

Mit der HDR-Technik bekomme ich dieses Problem in den Griff.

HDR Cres Hafen

Oft versuchen Fotografen, mit teilweise hohem Aufwand und Einsatz an Blitzgeräten, eine Szenerie auszuleuchten, damit alle Bereiche des Fotos „richtig“ belichtet werden. Der Nachteil: Das Lichtstimmung vor Ort wird komplett durch das Blitzlicht zerstört und die Atmosphäre und die Stimmung vor Ort gehen verloren. Die Fotos sehen dann oft sehr flach aus, die Tiefe im Bild geht verloren.

Mit der HDR-Technik hingegen behält man die Stimmung und Atmosphäre der Szenerie, es geht nichts verloren, das Bild bekommt deutlich mehr Tiefe und Details. So, wie es das menschliche Auge eigentlich sieht.

Selbsttest

Man kann es leicht selbst ausprobieren. Einfach bei schönen Wetter mal in die Landschaft schauen. Im Vordergrund ist ein Wald mit vielen Bäumen, darüber blauer Himmel und ein paar Wolken. Das menschliche Auge kann all dies zusammen auf „einem Bild“ erkennen, die Baumstämme im Wald und die Struktur der Wolken.

Versucht man jetzt diese Szene mit einer Kamera aufzunehmen, wird man schnell feststellen, dass bei der Belichtung, egal in welche Richtung man die Kamera verstellt, irgendwas immer verloren geht. Entweder haben die Wolken keine Struktur mehr oder sind gar gänzlich verschwunden, oder der Wald verschwimmt zu einer dunklen Masse ohne jegliche erkennbare Details.